Aktuelles | Lichtenegger Bund
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Am 30. September ging es für 40 Teilnehmer mit dem Bus in Richtung Elsass. Erstes Reiseziel war Straßburg. Mit ca. 280.0000 Einwohnern ist Straßburg die größte Stadt im Elsass. Sie ist Sitz zahlreicher europäischer Einrichtungen, wie zum Beispiel dem Europarat, dem Europaparlament, dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte und vieler mehr. Daher versteht sich Straßburg auch als „Hauptstadt Europas“. Nach dem Besuch des überaus beeindruckenden Straßburger Münsters auf dem Münsterplatz mit dem bekannten Fachwerkhaus Kammerzell folgte ein kurzer Abstecher zu weiteren Sehenswürdigkeiten wie dem Gerberviertel. Die gut erhaltene historische Altstadt mit zahlreichen, teilweise vier- bis fünfgeschossigen Fachwerkhäusern wurde 1988 zum Weltkulturerbe erklärt.
Am Sonntag führte die Tour nach Colmar. Zur Überraschung aller stand im Zentrum eines Kreisverkehrs eine Abbildung der amerikanischen Freiheitsstatue. Kein Wunder, wie wir später durch unsere Fremdenführerin Gabi erfuhren, denn ihr Schöpfer, der Bildhauer Frédéric- August Bartholdi war Elsässer.
Beim Museum „Unter Linden“, das den berühmten Isenheimer Altar von Mathias Grünewald beherbergt, startete die Stadtführung durch das malerische, mit vielen bedeutenden Bürgerhäusern aus dem Mittelalter und der Renaissance. Die anschließende Zeit zur freien Verfügung nutzen viele, um das Museum Unterlinden zu besuchen, andere genossen den typischen Elsässer Flammkuchen in einem der urigen und zahlreich vorhandenen Restaurants.
Bei strahlendem Sonnenschein ging es weiter zur Elsässischen Weinstraße. Anlaufpunkte waren hier die malerischen Orte Riquewihr und Ribeauville. Durch die vielen Gässchen schlendernd, luden die Strassencafés und „Winstuben“ dazu ein, den Sonnenschein und den guten Elsässer Wein im Freien zu genießen.
Am darauffolgenden Montag ging es weiter nach Freiburg. Das berühmte Freiburger Münster, hat seinen Ursprung in der Romanik wurde bis 1513 im gotischen Stil vollendet.
Markant und charakteristisch für die historische Altstadt sind Freiburgs „Bächle“, die dank der natürlichen Topographie ursprünglich für die Versorgung mit Brauch- und Löschwasser angelegt worden waren und heute, neu gefasst, eine touristische Besonderheit darstellen. Die Wasserläufe sorgen für ein angenehmes Klima und sind im Sommer eine beliebte Spielwiese für Groß und Klein. Am 3. Oktober stand schon wieder die Heimreise auf dem Programm. Bei Sonnenschein verließen die Libunesen die schöne Gegend zwischen Schwarzwald und Vogesen. Ein kurzer Zwischenstopp folgte in Schwäbisch Hall, das mit seiner malerischen Altstadt und der Lage am Kocher durchaus ebenso sehenswert ist wie Colmar.
Die Johanniterkirche, ursprünglich romanisch, später gotisch erweitert, wurde 1812 profaniert. Nach dem Erwerb des Gebäudes von der Stadt wurde die Kirche durch die Würth-Gruppe umfangreich renoviert und mit einem Erweiterungsanbau versehen. Seit November 2008 werden in der Johanniterhalle Alte Meister aus der Sammlung Würth gezeigt, darunter Werke von Lucas Cranach dem Älteren. Seit Januar 2012 ist als wertvollstes Stück dieser Sammlung die Madonna des Bürgermeisters Jakob Meyer zum Hasen von Hans Holbein dem Jüngeren (auch als Darmstädter Madonna bekannt) im Chor der Johanniterhalle ausgestellt.
Fazit des Vorsitzenden Walter Kolbeck: Es waren vier sehr schöne und ereignisreiche Tage.
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Seine Exzellenz Bischof Rudolf Vorderholzer wagte bei der Vorstellung „Der Brandner Kaspar und das ewig´ Lebn“ einen Blick in Paradies – allerdings ebenfalls mit Retour-Billet. Vor der rot-golden Kulisse des Bühnen-Himmels sang der Bischof von Regensburg zusammen mit den Engeln, Petrus und mit den weiteren Darstellen des Lichtenegger Bundes das „Auerhahn Lied“. Nach einem Stamperl des obligatorischen „Kerschgeists“ der Bad Kötztinger Brennerei Liebl war Rudolf Voderholzer sprachlos von der Qualität des Stücks, Bühnenbild und Ausstattung. Ernst Martin (der Boildkramer) erhielt ein Sonderlob von ganz oben: „Sie haben mir besser als Toni Berger am Bayerischen Staatsschauspiel gefallen.“
Danach saß die Geistlichkeit mit den Lichtenegger Bund im Biergarten am Burggraben bei einer Hofmark Halben noch zusammen. Wer weiß, vielleicht diskutierten sie über den Satz des Boindlkramers : „Da git's an Platz, wou ma schej hoamli eineschaun kann en's Paradies“.
workshop
Frauen aus Norddeutschland trafen sich vom 30. September bis 2. Oktober im Holmeierhaus zu einem Workshop. Unter Leitung von Tina Kolbeck-Landau (Hannover) und Eva-Maria Lerche (Münster), Dozentinnen für Kreatives Schreiben, entwarfen sie Texte und arbeiteten an ihren Schreibprojekten. Anregungen fanden sie bei einem Besuch auf Burg Lichtenegg, wo sie LIBU-Vorsitzender Walter Kolbeck durch die Kulissen des Brandner Kasper, in den Pallas und auf den Turm führte. Aber auch die Atmosphäre des einzigen erhaltenen Bauernhauses Rimbachs inspirierte die Autorinnen. So entstanden Szenen aus dem Leben im Dorf und ein Kurzkrimi, in dem eine Leiche im alten Haus in der Schulstraße 6 auftaucht. Die Frauen dankten dem LIBU für seine herzliche Gastfreundschaft. Ihre Texte trugen sie zum Abschluss des Workshops in einer improvisiertem Lesung vor kleinem Publikum vor.
Das Bild zeigt (von links): Tina Kolbeck-Landau, Maria Perrefort, Eva-Maria Lerche, Imke Bielefeldt, Anke Günther im Holmeierhaus.
bittgang
Nach einer gelungenen und unfallfrei verlaufenen Spielsaison machte der LiBu am 8. Oktober zum Dank einen Bittgang von Rimbach zum Bachmeierholz. Nach Andacht in der Kapelle zur „Schmerzhaften Muttergottes“ in Bachmeierholz marschierten die Vereinsmitglieder noch im Buchbergerhof, Thürnhofen, auf eine Brotzeit vorbei. Gegen 16 Uhr waren die Wanderer wieder am Ausgangspunkt des Bittgangs angekommen.
libuvorstand2016
Bei den Neuwahlen des Lichtenegger Bundes (LiBu) wurde Walter Kolbeck im Februar 2016 in seinem Amt bestätigt. Seit Wiedergründung des LiBu im Jahr 1985 ist Walter damit an der Spitze des Laienspielvereins. Als gleichberechtige stellvertretende Vorsitzende wurden Leo Knabe und Ludwig Kern gewählt. Auch der Kassenführerin Evi Maurer und dem ersten Schriftführer Ernst Martin wurde in der Versammlung wieder das volle Vertrauen ausgesprochen. Bestätigt wurden auch Gabi Hofner und Heinz Winklmüller als Kassenprüfer. Als Beisitzer wurden gewählt: Wolfgang Reimer, Altmann Kathrin, Matthias Wegner, Evi Bablick, Toni Fischer, Max Weiß, Elisabeth und Tony Jeter, Josef Brey, Ursula von Massow, Gerd Gollek, Heinz Winklmüller, Gabi Hofner und Matthias Schulte.
Die Saisonabschlussfeier des Lichtenegger Bundes am 28. November fand an einem, für dem Lichtenegger Bund, historischen Ort statt: 1987 hatte im Pfarrheim der LiBu den Reigen der Wintertheater mit dem „Gwissenswurm“ von Anzengruber begonnen. Nach dem Abendessen gab es den traditionellen Bieranstich mit Johannes Reitmeier.
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Im Rahmen der 30-Jahr-Feier des Lichtenegger Bundes wurden folgende Gründungs- und Vereinsmitglieder geehrt: Theo Amberger, Ludwig und Rita Fischer, Rudolf Kolbeck, Erhard Altmann, Rita Amberger, Karl Amberger, Heinrich Bauer, Franz Bauer, Anton Baumann, Olga Eichler, Josef Heinrichmeyer, Andrea Hessinger, Josef Irlbeck, Inge Kolbeck, Dr. Carola Kolbeck, Evi Maurer, Hans Vogl, Eva und Max Weiß, Ev Bablick, Eva Bablick, Walter Kolbeck, Johannes Reitmeier und Wolfgang Graeber
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