Chronologie | Lichtenegger Bund
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1986: Der Anfang: Die historischen Spiele. Mehr...
Nach der Neugründung des Lichtenegger Bundes (LiBu) am 1. Dezember 1985 unter dem Vorsitz von Walter Kolbeck wurde bereits im Sommer 1986 das erste Theaterstück auf der Burgruine Lichtenegg von über 100 Laienschauspielern aus Rimbach und Umgebung aufgeführt. Damals konnte Johannes Reitmeier für das Vorhaben historische Burgfestspiele auf Lichtenegg gewonnen werden.
Von 1986 bis 1991 wurden abwechselnd die Stücke „Burg Lichtenegg“, ein historisches Festspiel über die Geschichte der Burg von der Gründung 1134 bis zur Rimbacher Kirchenstiftung 1719. „Hadumoth“, ein musikalisches Freilichtspiel nach einer Bayerwaldsage, das die Begegnung Wolfram von Eschenbachs mit der Markgräfin Elisabeth zum Thema hat und „Sigmund der Löwler“, ein historisches Spiel um den aufständischen Löwlerbund (1489) gezeigt. Die Trilogie aus der Feder von Dr. Otto Menzinger, vertont von Prof. Bernhard Notz, wurde von Reitmeier grundlegend überarbeitet.
1992: Das Rimbacher Mühlhiasl-Spiel. Mehr...
1992 änderte der Lichtenegger Bund sein Konzept. Künftig standen Sagengestalten aus dem Bayerwald im Vordergrund. Autor und Regisseur Johannes Reitmeier verfasste „Das Rimbacher Mühlhiasl Spiel“, das von 1992 bis 1994 auf Lichtenegg zu sehen war. Das Stück wurde von überregionalen Medien und dem Publikum enthusiastisch gefeiert. Die Handlung folgt dem Weg der sagenumwobenen Gestalt vom Windberger Klostermüller bis hin zum heimatlosen visionären Wanderer durch die Dörfer des Bayerischen Waldes.
1995 bis 1997: Der legendäre Räuber Heigl. Mehr...
Von 1995 bis 1997 knüpfte „Das Rimbacher Räuber Heigl Spiel“, von Johannes Reitmeier, an die Erfolge des Mühlhiasl an. Heigl, dem der Ruf des Volkshelden ebenso vorauseilte wie der, ein gefürchteter Verbrecher zu sein, entzog sich häufig auf geschickteste Weise seiner Verhaftung und erfreut sich auch heute noch großer Bekannt- und Beliebtheit bei der Bevölkerung zwischen böhmischer Grenze und Straubinger Land.
1995 bis 2000: Eisengrein und Mühlhiasl. Mehr...
1998 und 1999 inszenierte Reitmeier „Das Spiel vom wilden Eisengrein“, eine Legende aus dem Bayerwald nach dem Roman von Hans Watzlik. Der bärenstarke, aber doch sensible Stierhirte vom Lusen, genannt Eisengrein, leidet an seiner Einsamkeit. Er sucht die Menschen, aber er brüskiert sie. Selbst die, die ihm gewogen sind, können letztlich nicht mehr zu ihm stehen oder erst, wenn es zu spät ist. An dieser Tragik geht der „Wilde Eisengrein“ zugrunde. Im Millenniumsjahr 2000 wurde nochmals „Das Rimbacher Mühlhiasl Spiel" aufgeführt.
2001 bis 2003: Die schwoaze Spinn. Mehr...
„Ritter, Tod und Teufel“ war das Motto 2001 bis 2003, in denen die „schwoaze Spinn" auf der Burg ihr Unwesen trieb.
2004 bis 2007: Da Goggolore. Mehr...
Von 2004 bis 2007 trieb „da Goggolore" seine Späße auf der Burg. Die Komödie verzauberte Zehntausende von Zuschauern.
2008 bis 2010: Der Judas vom Woid. Mehr...
Ab Juli 2008 feierten Johannes Reitmeier und der Lichtenegger Bund mit der Passion der „Judas vom Woid“ – eine von Publikum und Kritik begeistert aufgenommene Neuproduktion.In starken Bildern und Szenen ließen die Schauspieler die bittere Parabel auf die Unverbesserlichkeit der Menschen zu allen Zeiten aufleben.
2011 bis 2012: Keryhof. Mehr...
Von Juli 2011 bis August 2012 berührte das Schwirza-Drama „Keryhof“ nach einer Romanvorlage von Karl May die Zuschauer auf der Burgruine Lichtenegg.
2013 bis 2015: Die Geierwally. Mehr...
Im Juli 2013 fand die gefeierte Premiere der „Geierwally“ statt. Ein „Meisterstück“ urteilten Kritik und Publikum einmütig über die Bearbeitung von Regisseur und Autor Johannes Reitmeier. Wegen des großen Erfolges wurde das dreimal ausverkaufte Stück von 2013 bis 2015 gezeigt.
2016, 2017: Der Brandner Kaspar und das ewig’ Lebn. Mehr…
Der Brandner Kaspar: Hinter dieser Produktion stehen unzählige Arbeitsstunden, Kreativität, Engagement und Einsatz, ohne die aber eine furiose, glänzende Inszenierung wie der „Brandner Kaspar und das ewig’ Leben“ in einer Fassung von Johannes Reitmeier nicht möglich wäre. „Der Brandner Kaspar und das ewig’ Leben“ ist Volkstheater im besten Sinn, prall, bunt, witzig, frech – schreibt die Kritik über das neueste Erfolgsstück des Lichtenegger Bundes.
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